Aktuelles

Hier finden sie Aktuelles rund um den Jagdschutz- und Jägerverein Freising und um die Jagd. Wenn  Sie eigene Vorschläge oder Anregungen haben, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit servus@jagd-freising.de .

Achtung!!

Die Afrikanische Schweinpest ist in Europa angekommen. Sollte sie sich weiter nach Westen ausbreiten, ergeben sich gravierende Auswirkungen auf Landwirtschaft und Jagd. Da es gegen diese Erkrankung keine Behandlungsmethoden oder Impfungen gibt, ist es umso wichtiger Vorsorge gegen die Ausbreitung der Seuche zu treffen.

Lesen Sie bitte hierzu folgende Veröffentlichungen:

Information des BJV

Friedrich-Loeffler-Institut: Afrikanische Schweinepest (ASP)

Friedrich-Loeffler-Institut: FAQ Afrikanische Schweinepest (ASP)

JIB Afrikanische Schweinepest (ASP)

 


 

Die Bläser unserer Kreisgruppe veröffentlichten die CD aus der Hubertusmesse 2012

CD der Hubertusmesse

 

Seit 1970 feiert der Jagdschutz- und Jägerverein Freising Stadt und Land e.V. alljährlich die Hubertusmesse im Hohen Dom zu Freising.

2012 entstand eine Live-Aufnahme der Messe, die musikalisch von der „Schwoaga Stubnmusi“, dem „Holledauer Jägerchor“ und den Jagdhornbläsern des Jagdschutz- und Jägervereins Freising Stadt und Land e. V. umrandet wurde. Dieses Zusammenspiel der drei Gruppen im Dom zu Freising ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal bis weit über die Landkreisgrenzen hinaus. Das ganz besondere Klangerlebnis wird durch die einmalige Akustik des Doms zu Freising unvergesslich.

Wenn Sie eine CD bestellen wollen, schicken Sie bitte eine Mail an vorstand@jagd-freising.de mit Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse. Den fälligen Betrag von 15.00 € pro CD überweisen Sie bitte als Vorkasse auf das Konto des Jagdschutz- und Jägervereins Freising bei der Sperrerbank Freising

IBAN: DE 67 700 310 00 000 005 6135

BIC BHLSDEM1XXX

Als Verwendungszweck geben Sie bitte auf der Überweisung "Bläser-CD" an. Nach Eingang des Betrags wird die CD umgehend abgeschickt.


 

Hubertuserklärung

Der Bayerische Jagdverband verfasste zusammen mit den bayerischen Waldbesitzern und Vertretern des traditionellen Jagdhandwerks, Dr. Florian von Schilcher, Vollrad Ritter von Poschinger, Nikolaus von Mitschke-Collande und Hans C. Graf von Toerring-Jettenbach, eine Resolution, die "Hubertuserklärung zum 3. November 2012".

Sich von dem vielseits missbrauchten Totschlagargument "Wald vor Wild" ganz offiziell zu distanzieren, war für den BJV längst überfällig. Immerhin dauerte es ganze sieben Jahre, bis man sich zu diesem Schritt entschloss. Umso mehr begrüßen wir auf der Seite vier der Eklärung die Antwort auf die Frage: Warum ist "Wald vor Wild" falsch – und sollte es nicht besser "Wald mit Wild" heißen?

Die Hubertuserklärung finden Sie hier über diesen Link.

Bitte beteiligen Sie Sich auch mit Ihren Angehörigen und Freunden an der Unterschriftensammlung. Es geht um unser freilebendes Wild, das nicht für sich selbst sprechen kann.

 

Fuchsräude im Landkreis freising

Nun ist auch im Landkreis Freising die Fuchsräude angekommen. Anfang Juli 2012 konnten ca. 6 km nördlich von Freising zwei Füchse mit Räudebefall erlegt werden. Ein dritter an Räude erkrankter Fuchs musste schon Ende des Winters von seinem Leiden im gleichen Gebiet erlöst werden.

         

Bei der Fuchsräude handelt es sich um eine Hauterkrankung, die durch Sarcoptesmilben verursacht wird. Die Milben bohren sich in die Haut, vermehren sich dort und verursachen heftigen Juckreiz und Fellausfall. Bevorzugte Körperstellen sind Keulen und Lunte. Die befallenen Tiere leiden unter Wärmeverlust, magern schließlich sehr stark ab und verenden letztendlich qualvoll meist innerhalb von drei Monaten.

Die Ansteckung erfolgt über direkten oder auch indirekten Kontakt mit erkrankten Tieren. Besonders im Winter während Reineckes Ranzzeit stecken sich die Füchse gegenseitig an. Durch relativ weite Wanderungen in dieser Zeit kann die Krankheit sehr schnell über große Distanzen verbreitet werden.

Wenn allerdings an Durchschlupfen und Engpässen Haare von erkrankten Tieren hängen bleiben und diese Stellen von Haustieren ebenfalls aufgesucht werden, ist die Ansteckung von Hund und Katze durchaus möglich. Im Extremfall ist dann sogar die Übertragung auf den Menschen gegeben.

Die gute Nachricht: Für infizierte Haustiere und den Menschen gibt es sehr gute Therapiemöglichkeiten. Trotzdem ist Vorbeugung wesentlich besser als Behandlung. Aus diesem Grund sollte man seine vierbeinigen Hausgenossen lieber nicht unbeaufsichtigt in freier Natur revieren lassen.

Um den Seuchenzug möglichst rasch einzudämmen gilt für Jäger, Füchse möglichst intensiv zu bejagen und erkrankte Tier so rasch als möglich aus der Wildbahn zu entnehmen. Die unschädliche Beseitigung erlegter Tiere geschieht anschließend am besten durch tiefes Eingraben.

Wer einen an Räude erkrankten und verendeten Fuchs auffindet, sollte diesen nicht mit der bloßen Hand anfassen. Es ist besser das zuständige Veterinäramt zu verständigen. Auch Hunde oder Katzen sollten unmittelbaren Kontakt vermeiden. Der Abtransport des Kadavers erfolgt am besten in einem dichten Plastiksack.

Meldungen über weitere Räudefälle im Landkreis Freising nehmen wir gerne entgegen unter servus@jagd-freising.de .

Ein Meldekataster für die Fuchsräude wurde von der Technischen Universität München (TUM) unter folgendem Link eingerichtet: http://www.wzw.tum.de/wildbio/hp/index.php?id=41

©HvS


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