Ausbildung

Der Weg zum Jagdschein

Sie haben sich schon immer unserer Flora und Fauna verbunden gefühlt und wollten mehr wissen über die Zusammenhänge in der Natur, über die Ökosysteme unserer Umwelt und über die Notwendigkeit in bestimmten Bereichen unserer Kulturlandschaft regulierend eingreifen zu müssen? Wenn ja, dann ist Ihre Überlegung richtig, selbst Jägerin oder Jäger zu werden. Es ist selten zu früh und nie zu spät.

Der Weg dorthin ist vom Gesetzgeber klar vorgeschrieben. Für den Jugendjagdschein muss der Bewerber bei Prüfungsbeginn mindestens 16 Jahre alt sein, für den normalen Jagdschein ist das 18. Lebensjahr vorgesehen. Der Prüfling muss unbescholten, zuverlässig und persönlich geeignet sein.

Voraussetzung ist eine mindestens 120-stündige Ausbildungszeit wobei der praktische Teil nicht unter 60 Stunden sein darf.

Die theoretische Ausbildung gliedert sich in die Sachgebiete:

1. Waffenrecht, Waffentechnik, Jagdwaffenkunde

2. Haar- und Federwild,Wildbiologie

3. Jagdrecht, Tierschutzrecht, Naturschutz- und Landschaftspflegerecht

4. Jagdbetrieb und jagdliche Praxis

5. Jagdhunde: deren Haltung, Pflege und Führung

6. Wildhege und Naturschutz, Land- und Waldbau, Wildschadensverhütung

Die praktische Ausbildung beinhaltet alle in einem Revier anfallenden Tätigkeiten wie Hegemaßnahmen (Anlage und Verbesserungen von Biotopen auch für die nicht dem Jagdrecht unterliegenden Tiere), Fütterungen in der Notzeit, Bau von Reviereinrichtungen, Jagdschutz, Versorgung von erlegtem Wild und vieles mehr.

Die Jägerprüfungen finden in Bayern viermal jährlich statt.

Die Prüfungen gliedern sich in drei Teile:

Schriftlicher Teil, der insgesamt 100 Fragen aus den oben genannten 6 Fächern beinhaltet und nur noch aus Multiple-Choice-Fragen besteht.

Mündlich praktischer Teil mit Fragen aus allen Fachgebieten

Schießprüfung, bestehend aus der Waffenhandhabung und dem Büchsenschießen (mindestens 3 Treffer auf der Bockscheibe). Das Flintenschießen wird während der Ausbildungszeit durchgeführt, in der mindestens 250 Tontauben beschossen werden müssen. Als Mindestvoraussetzung gelten 3 Treffer in einer Serie von 10 Wurfscheiben. Zusätzlich müssen Schießnachweise für eine Kurzwaffe, ein Schießkino und den laufenden Keiler erworben werden.

Ansprechpartner: Johann Schranner und Silvana Dallago in 85413 Hörgertshausen; Sankt Alban 17

Tel: 0151 – 140 980 78 oder 0172 – 10 333 80

e-Mail: info@js-schranner.de

Homepage: Jagdschule Schranner

 

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