Wild gehört seit Beginn der Menschheitsgeschichte zu den Grundnahrungsmitteln und hatte schon immer einen hohen Stellenwert. In moderner Zeit wurde Wildbret mehr und mehr zu einer Delikatesse, obwohl es aus ernährungsphysiologischer Sicht fast unverzichtbar ist. Das Fleisch unserer jagdbaren Tiere ist reich an Mineralstoffen, Vitaminen ( B 1 und B 2 ) und Eiweiß. Es enthält wenig Fett und Bindegewebe und ist daher leicht verdaulich. Durch die besondere Ernährung der Wildtiere ist der Geschmack differenziert und für die unterschiedlichen Tierarten jeweils typisch.
Wesentlichen Einfluß auf die Qualität des Fleisches hat die waidgerechte und streßfreie Erlegung, die umgehende, sachkundige Versorgung des Wildkörpers und das anschließende Abhängen und Lagern. Jeder verantwortungsbewußte Jäger legt größten Wert auf die Einhaltung dieser Prinzipien und kann für die einwandfreie Qualität seiner Ware bürgen. Wo sonst als beim Jäger könnte man Wild besser erstehen. Man kennt auch die zuständige Person und hat einen kompetenten Ansprechpartner.
Seit dem Jahr 2004 besitzt unsere Kreisgruppe ein Messgerät zur Bestimmung des Radiocäsiumgehalts im Wildbret. Alle bisherigen Messergebnisse lagen weit unter dem erlaubten Bereich von 600 Bq/kg. Damit kann ausgeschlossen werden, dass radioaktiv belastetes Wildfleisch an den Verbraucher veräußert wird.
Aus der nebenstehenden Tabelle wird ersichtlich, wie wenig Fettanteil im Wildbret enthalten ist. Besonders geeignet ist es daher für Personen, die auf Cholesterin achten müssen oder ein Gallenleiden haben. Wild wird in der Küche mit großem Erfolg eingesetzt als Schon- und Diätkost.
Frisches Wild ist direkt vom Jäger zu beziehen. Die Verfügbarkeit richtet sich nach den unterschiedlichen Schußzeiten der Wildarten. So ist Niederwild wie Hase, Fasan und Wildente vom Herbst bis in den Winter verfügbar. Rehwild erhalten sie frisch von Mai bis Mitte Januar und Schwarzwild ganzjährig. Sollten Sie also Lust auf Wildbret haben, wenden Sie Sich an einen Jäger Ihres Vertrauens.
Auf der Landkarte sehen Sie den Landkreis Freising aufgeteilt in die Hegeringe 1 bis 8. Der Hegering 9 bezieht sich auf das Rotwildgebiet und überschneidet sich mit den Hegeringen 6 und 7, kenntlich an der roten Sprenkelung. Verteilt über den gesamten Landkreis können Sie frisches Wild direkt vom Jäger beziehen.
Suchen Sie Sich auf der Karte einfach den Hegering aus, der Ihnen am nächsten liegt und klicken mit dem Mauszeiger auf die Hegeringnummer (ausgenommen Nr. 9). Die sich öffnende neue Seite mit den Adressen der Jäger, die einwandfreies Wild liefern, können Sie dann ausdrucken.
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